Einweihung Erinnerungsort Konzentrationslager Oranienburg 1933 – 1934

In der Berliner Straße in Oranienburg befindet sich der letzte erhaltene historische Überrest des ehemaligen Konzentrationslagers Oranienburg: eine rund 60 Meter lange Mauer.

Auf Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürger hat die Stadt Oranienburg gemeinsam mit der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen den in den 1970er-Jahren gestalteten Gedenkort grundlegend neugestaltet.

Vor der historischen Mauer informieren künftig Stelen mit Bildern und Texten über die Geschichte des Konzentrationslagers, das Schicksal seiner Häftlinge sowie der dort Ermordeten und laden zum Gedenken ein. Ergänzt wird die Open-Air-Ausstellung durch einen Gedenkbereich für den Schriftsteller Erich Mühsam, der 1934 im KZ Oranienburg ermordet wurde.

Ein besonderer Blickfang wird der rund zehn Meter lange Schriftzug „Erinnerungsort Konzentrationslager Oranienburg 1933–1934“ sein. Darüber hinaus vermittelt ein Informationspult topografische Einblicke in das historische Lagergelände.

Mit der Neugestaltung macht die Stadt Oranienburg die Geschichte des frühen Konzentrationslagers, das sich einst mitten im Stadtgebiet befand, noch sichtbarer und stärker im öffentlichen Bewusstsein präsent.

Der neu gestaltete Erinnerungsort KZ Oranienburg wird am 2. November 2026 feierlich eingeweiht.

Montag, 2.November 2026 – 14:30 – 15:30 Uhr

Berliner Straße 47 – 49, 16515 Oranienburg